Asparagin (Asn, N)

Strukturformel von Asparagin

Synonyme: 2-Aminosuccinimid
CAS-Nummer: 70-47-3
Chemische Formel: C4H8N2O3
Molare Masse: 132,12 g/mol
Aussehen: weiße Kristalle oder Pulver
Aggregatzustand: fest
Dichte: 1,596 g/cm³
Schmelzpunkt: 234–236 °C
Siedepunkt: Kein spezifischer Siedepunkt
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: schwer löslich in organischen Lösungsmitteln
pKa-Werte: α-Carboxylgruppe (pKa1) = 2,02, α-Aminogruppe (pKa2) = 8,8
H- und P-Sätze: H: Keine relevanten H-Sätze, P: Keine relevanten P-Sätze

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Enantiomere

Asparagin ist eine α-Aminosäure und besitzt zwei Enantiomere, nämlich L-Asparagin und D-Asparagin. Die beiden Enantiomere sind Spiegelbilder voneinander, wobei L-Asparagin in der Natur am häufigsten vorkommt und in Proteinen verwendet wird.

Geschichte

Die Entdeckung von Asparagin geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Es wurde erstmals im Jahr 1806 von den französischen Chemikern Louis-Nicolas Vauquelin und Pierre Jean Robiquet isoliert. Seitdem wurde die Rolle von Asparagin in verschiedenen biochemischen Prozessen erforscht.

Synthese

Asparagin kann sowohl durch chemische Synthese als auch durch biologische Prozesse hergestellt werden. In biologischen Systemen wird es als Teil des Harnstoffzyklus produziert. Chemisch kann es durch die Umsetzung von Asparaginsäure mit Ammoniak synthetisiert werden.

Eigenschaften von Asparagin

Asparagin ist eine nicht-essentielle Aminosäure und gehört zu den α-Aminosäuren. Sie ist in Wasser gut löslich und hat eine Amidgruppe in ihrer Seitenkette. Asparagin spielt eine wichtige Rolle im Stickstoffstoffwechsel und ist an der Synthese von Proteinen beteiligt.

Physiologische Funktionen

Asparagin ist an verschiedenen physiologischen Funktionen beteiligt. Es dient als Stickstoffquelle für den Körper und kann in der Leber in Ammoniak umgewandelt werden. Darüber hinaus ist Asparagin an der Synthese von Neurotransmittern beteiligt und spielt eine Rolle im Gehirnstoffwechsel.

Verwendungen von Asparagin

Asparagin findet in verschiedenen Anwendungen Verwendung. In der Lebensmittelindustrie wird es als Geschmacksverstärker eingesetzt, insbesondere in Verbindung mit Glutaminsäure als Mononatriumglutamat (MSG). Darüber hinaus wird es in der pharmazeutischen Forschung und in der Lebensmittelanalytik verwendet.

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Weitere Chemikalien

Strukturformel von Eisensulfat

Eisensulfat (FeSO4)

Synonyme: Eisen(II)-sulfat, Kupferschlamm, grünes Vitriol
CAS-Nummer: 7720-78-7 (wasserfrei), 15244-10-7 (Heptahydrat)
Chemische Formel: FeSO4
Molare Masse: 151,91 g/mol (wasserfrei)
Aussehen: farbloses bis leicht grünes, kristallines Pulver oder Kristalle
Aggregatzustand: fest (wasserfrei)
Dichte: 2,84 g/cm³ (bei 20 °C, wasserfrei)
Schmelzpunkt: 680 °C (wasserfrei)
Siedepunkt: Zersetzung oberhalb von 300 °C
Löslichkeit in Wasser: gut in Wasser löslich (64,4 g/100 ml bei 20 °C)
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: unlöslich
H- und P-Sätze: H319. P264. P280. P305+P351+P338. P337+P313
Toxikologische Daten: LD50: 300 mg/kg (Ratte, oral)

Strukturformel von Hexan

Hexan

Synonyme: n-Hexan
CAS-Nummer: 110-54-3
Chemische Formel: C6H14
Molare Masse: 86.18 g/mol
Aussehen: Farblose Flüssigkeit
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: 0.659 g/cm³ (20 °C)
Schmelzpunkt: -95 °C
Siedepunkt: 68.7 °C
Löslichkeit in Wasser: Unlöslich
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: Löslich
Säure (pKa): ~45.0 (pKa der konjugierten Säure)
Brechungsindex (nD): 1.3759 (20 °C)
Molekulare Form: Kettenförmig
Dipolmoment: 0 D (nonpolar)
H- und P-Sätze: H304, H315, H336, H361, H373, P210, P261, P280, P301+P310, P305+P351+P338, P310
Toxikologische Daten: LD50 (oral, Ratte) = 2050 mg/kg; LD50 (dermal, Kaninchen) = >7940 mg/kg

Strukturformel von Essigsäure

Essigsäure (EtCOOH)

Synonyme: Ethansäure
CAS-Nummer: 64-19-7
Chemische Formel: C2H4O2
Molare Masse: 60,05 g/mol
Aussehen: farblose Flüssigkeit
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: ca. 1,05 g/cm³
Siedepunkt: 118-119 °C
Löslichkeit in Wasser: mischbar mit Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln
Säure (pKa): pKa = 4,76
H- und P-Sätze: H: 314, P: 260-280-305+351+338

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