Asparaginsäure (Asp, D)

Strukturformel von Asparaginsäure

Synonyme: 2-Aminosuccinsäure
CAS-Nummer: 56-84-8
Chemische Formel: C4H7NO4
Molare Masse: 133,10 g/mol
Aussehen: weiße Kristalle oder Pulver
Aggregatzustand: fest
Dichte: 1,66 g/cm³
Schmelzpunkt: 235–236 °C
Siedepunkt: Kein spezifischer Siedepunkt
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: schwer löslich in organischen Lösungsmitteln
pKa-Werte: α-Carboxylgruppe (pKa1) = 2,10, α-Aminogruppe (pKa2) = 9,82
H- und P-Sätze: H: Keine relevanten H-Sätze, P: Keine relevanten P-Sätze

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Enantiomere

Asparaginsäure ist eine α-Aminosäure und besitzt zwei Enantiomere, nämlich L-Asparaginsäure und D-Asparaginsäure. Die beiden Enantiomere sind Spiegelbilder voneinander, wobei L-Asparaginsäure in der Natur am häufigsten vorkommt und in Proteinen verwendet wird.

Geschichte

Die Entdeckung von Asparaginsäure geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Es wurde erstmals im Jahr 1806 von den französischen Chemikern Louis-Nicolas Vauquelin und Pierre Jean Robiquet isoliert. Die Rolle von Asparaginsäure in verschiedenen biochemischen Prozessen wurde später weiter erforscht.

Synthese

Asparaginsäure kann sowohl durch chemische Synthese als auch durch biologische Prozesse hergestellt werden. In biologischen Systemen wird sie als Teil des Harnstoffzyklus produziert. Chemisch kann sie durch die Umsetzung von Asparagin mit Salzsäure in Ammoniumasparaginat umgewandelt werden.

Eigenschaften von Asparaginsäure

Asparaginsäure ist eine nicht-essentielle Aminosäure und gehört zu den α-Aminosäuren. Sie ist in Wasser gut löslich und hat eine saure Seitenkette. Asparaginsäure spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel von Aminosäuren und Ammoniak im Körper.

Physiologische Funktionen

Asparaginsäure ist an verschiedenen physiologischen Funktionen beteiligt. Sie dient als Vorläufer für Asparagin und ist an der Stickstofffixierung und -freisetzung beteiligt. Darüber hinaus spielt sie eine Rolle im Gehirnstoffwechsel und ist an der Synthese von Neurotransmittern beteiligt.

Verwendungen von Asparaginsäure

Asparaginsäure findet in verschiedenen Anwendungen Verwendung. In der Lebensmittelindustrie wird sie als Geschmacksverstärker eingesetzt. In der Medizin kann sie bei bestimmten medizinischen Bedingungen als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus wird Asparaginsäure in der biotechnologischen Produktion von Aminosäuren und anderen Produkten verwendet.

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Weitere Chemikalien

Strukturformel von Apfelsäure

Apfelsäure

Synonyme: 2-Hydroxysuccinsäure
CAS-Nummer: 6915-15-7
Chemische Formel: C4H6O5
Molare Masse: 134,09 g/mol
Aussehen: farbloser kristalliner Feststoff
Aggregatzustand: fest
Dichte: ca. 1,66 g/cm³
Schmelzpunkt: 135-140 °C
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser (100 g/l bei 20 °C)
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: schlecht löslich in organischen Lösungsmitteln
Säure (pKa): pKa1 = 3,58, pKa2 = 4,34
H- und P-Sätze: H: 315, P: 261-280-305+351+338

Strukturformel von Kaliumcarbonat

Kaliumcarbonat (K2CO3)

Synonyme: Pottasche, Carbonate of potash
CAS-Nummer: 584-08-7
Chemische Formel: K2CO3
Molare Masse: 138,21 g/mol
Aussehen: weißes Pulver
Aggregatzustand: fest bei Raumtemperatur
Schmelzpunkt: 891 °C
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: unlöslich in organischen Lösungsmitteln
pKa: 10,33 (Konjugierte Säure: Hydrogencarbonat-Ion, HCO3)
H- und P-Sätze: H: 302, 315, 319, 335, P: 261, 280, 305+351+338, 304+340, 332+313

Strukturformel von Phosphorsäure

Phosphorsäure (H3PO4)

Synonyme: Orthophosphorsäure
CAS-Nummer: 7664-38-2
Chemische Formel: H3PO4
Molare Masse: 97,99 g/mol
Aussehen: farblose bis hellgelbe Flüssigkeit
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: ca. 1,69 g/cm³
Siedepunkt: 158 °C (Zersetzung)
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser
H- und P-Sätze: H: 314, P: 260-280-305+351+338

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