Fumarsäure

Strukturformel von Furmarsäure

Synonyme: trans-Butendisäure
CAS-Nummer: 110-17-8
Chemische Formel: C4H4O4
Molare Masse: 116,07 g/mol
Aussehen: weißer kristalliner Feststoff
Aggregatzustand: fest
Dichte: ca. 1,64 g/cm³
Schmelzpunkt: 287-298 °C (Zersetzung)
Löslichkeit in Wasser: schlecht löslich in Wasser
Säure (pKa): pKa1 = 3,03, pKa2 = 4,44
H- und P-Sätze: H: 315 - 319, P: 261-280-305+351+338

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Eigenschaften von Fumarsäure

Fumarsäure, chemisch HOOCCH=CHCOOH, ist eine dicarboxylische Säure mit einer ungesättigten Doppelbindung. Sie kommt natürlicherweise in vielen Pflanzen vor und hat eine vielseitige chemische Struktur. Fumarsäure ist in reiner Form ein farbloser Feststoff.

Verwendungen von Fumarsäure

Lebensmittelindustrie

Fumarsäure wird als Lebensmittelzusatzstoff in der Lebensmittelindustrie verwendet. Sie kann zur Säureregulierung, Konservierung und Geschmacksverbesserung von Lebensmitteln dienen. Sie kommt in vielen Produkten wie Getränken, Backwaren und Süßigkeiten vor.

Medizinische Anwendungen

Fumarsäure kann in der medizinischen Forschung und Therapie eingesetzt werden. Sie wird in einigen Arzneimitteln zur Behandlung von Psoriasis verwendet, einer Hauterkrankung.Chemische Synthese

Fumarsäure dient als Ausgangsstoff für die Herstellung von anderen Chemikalien. Sie kann in chemischen Reaktionen zur Synthese von Verbindungen dienen.

Umweltaspekte

Die Verwendung von Fumarsäure als Lebensmittelzusatzstoff kann bei unsachgemäßer Entsorgung zu Umweltauswirkungen führen. Die Handhabung und Entsorgung erfordert Einhaltung der örtlichen Vorschriften.

Sicherheitsaspekte

Fumarsäure wird in der Regel als sicher für den menschlichen Verzehr eingestuft. Dennoch erfordert der Umgang mit Chemikalien wie Fumarsäure angemessene Schutzmaßnahmen, um Exposition zu minimieren.

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Weitere Chemikalien

Strukturformel von Serin

Serin (Ser, S)

Synonyme: 2-Aminopropan-1,3-diol

CAS-Nummer: 56-45-1

Chemische Formel: C3H7NO3

Molare Masse: 105,09 g/mol

Aussehen: weißes bis leicht gelbliches kristallines Pulver

Aggregatzustand: fest

Dichte: 1,483 g/cm³

Schmelzpunkt: 222–226 °C

Siedepunkt: Kein spezifischer Siedepunkt

Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser

Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: schwer löslich in organischen Lösungsmitteln

pKa-Werte: α-Carboxylgruppe (pKa1) = 2,19, α-Aminogruppe (pKa2) = 9,15

H- und P-Sätze: H: Keine relevanten H-Sätze, P: Keine relevanten P-Sätze

Strukturformel von Imidazol

Imidazol

Synonyme: 1,3-Diazol
CAS-Nummer: 288-32-4
Chemische Formel: C3H4N2
Molare Masse: 68,08 g/mol
Aussehen: farbloses bis leicht gelbes Kristallpulver
Aggregatzustand: fest bei Raumtemperatur
Schmelzpunkt: 90-91 °C
Löslichkeit in Wasser: begrenzt löslich in Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: gut löslich in organischen Lösungsmitteln
pKa: ca. 14 (Konjugierte Säure: Imidazolium-Ion)
H- und P-Sätze: H: 302, 312, 332, P: 280, 305+351+338, 337, 313

Strukturformel von Kaliumhydroxid

Kaliumhydroxid (KOH)

Synonyme: Kalilauge, Ätzkalium
CAS-Nummer: 1310-58-3
Chemische Formel: KOH
Molare Masse: 56,11 g/mol
Aussehen: weiße, hygroskopische Feststoffe oder Lösung in Wasser
Aggregatzustand: fest (in Form von Pellets oder Flocken) bei Raumtemperatur
Dichte: 2,04 g/cm³ (bei 20 °C)
Schmelzpunkt: 360,66 °C
Siedepunkt: 1320 °C
Löslichkeit in Wasser: sehr gut löslich in Wasser, exotherme Reaktion
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: unlöslich in organischen Lösungsmitteln
Säure (pKa): 13,54 für Hydroxid-Ion (OH)
H- und P-Sätze: H: 290, 314, P: 260, 280, 305+351+338, 303+361+353

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