Kupfersulfat

Strukturformel von Kupfersulfat

Synonyme: Kupfer (II)-sulfat, Kupfervitriol, blauer Galitzenstein, Blaustein, COPPER SULFATE (INCI)
CAS-Nummer: 7758-98-7 (wasserfrei), 7758-99-8 (Pentahydrat), 10257-54-2 (Monohydrat)
Chemische Formel: CuSO4
Molare Masse: 159,61 g·mol−1 (wasserfrei), 249,69 g·mol−1 (Pentahydrat)
Aussehen: weißes bis graues, geruchloses Pulver (wasserfrei), hellblaue bis leicht türkisfarbene Kristalle (Hydrate)
Aggregatzustand: fest
Dichte: 3,60 g·cm−3 (wasserfrei, 20 °C), 2,286 g·cm−3 (Pentahydrat, 25 °C)
Schmelzpunkt: Zersetzung bei 560 °C
Löslichkeit in Wasser: leicht in Wasser: 203 g·l−1 bei 20 °C (wasserfrei), 317 g·l−1 bei 20 °C (Pentahydrat)
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: unlöslich
H- und P-Sätze: H: 302 ‐ 318 ‐ 410 P: 273 ‐ 280 ‐ 305+351+338 ‐ 313
Toxikologische Daten: LD50 (mittlere Dosis) 300 mg/kg (oral, Ratte), 87 mg/kg (oral, Maus)

Inhalt

Kupfersulfat ist eine chemische Verbindung, die aus Kupfer, Schwefel und Sauerstoff besteht. Es ist auch bekannt als Kupfer (II)-sulfat, Kupfervitriol, blauer Galitzenstein oder Blaustein. Die chemische Formel von Kupfersulfat ist CuSO4. Es gibt verschiedene Hydratformen von Kupfersulfat, darunter das wasserfreie und das Pentahydrat Kupfersulfat.

Eigenschaften

Kupfersulfat ist eine faszinierende chemische Verbindung, die in verschiedenen Formen vorkommt. Es gibt das wasserfreie Kupfersulfat, das als weißes bis graues, geruchloses Pulver erscheint, sowie das Pentahydrat Kupfersulfat, das in Form von hellblauen bis leicht türkisfarbenen Kristallen auftritt. Diese Verbindung hat auch interessante physikalische Eigenschaften. Es ist fest und hat eine Dichte, die je nach Form variiert. Es löst sich leicht in Wasser und zersetzt sich bei einer Temperatur von 560 °C.

Verwendung von Kupfersulfat

Kupfersulfat ist eine vielseitige chemische Verbindung, die in vielen verschiedenen Branchen Anwendung findet.

Verwendung in der Landwirtschaft

Kupfersulfat wird häufig als Fungizid und Herbizid eingesetzt, um Pilzbefall und Unkrautwuchs zu bekämpfen. Es ist besonders wirksam gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau, Rost und Krautfäule. Kupfersulfat wird auch zur Bekämpfung von Schnecken und Schädlingen in Gärten und auf Feldern verwendet.

Verwendung in der Industrie

In der Galvanotechnik wird Kupfersulfat als Elektrolyt verwendet, um Kupfer auf Metalle aufzutragen. Es dient auch als Beizmittel in der Textilindustrie und als Füllstoff in der Papierindustrie.

Verwendung in der Synthese von Chemikalien

Kupfersulfat wird auch in der Chemieindustrie verwendet. Es dient als Katalysator bei verschiedenen chemischen Reaktionen und wird zur Herstellung von anderen chemischen Verbindungen wie Kupferacetat und Kupfercarbonat verwendet. Es wird auch als Reagenz in der analytischen Chemie eingesetzt.

Verwendung in der Galvanotechnik

In der Galvanotechnik wird Kupfersulfat als Elektrolyt verwendet, um Kupfer auf Metalle aufzutragen. Dabei wird das Metall in eine Lösung aus Kupfersulfat getaucht und ein elektrischer Strom angelegt. Durch den Stromfluss lösen sich Kupferionen aus der Lösung und lagern sich auf dem Metall ab.

Sicherheit

Bei der Verwendung von Kupfersulfat ist es wichtig, die Sicherheitshinweise zu beachten. Kupfersulfat kann in hohen Dosen toxisch sein und Haut- und Augenreizungen verursachen. Es ist wichtig, Schutzkleidung wie Handschuhe und Schutzbrillen zu tragen, um Haut- und Augenkontakt zu vermeiden. Nach der Verwendung von Kupfersulfat sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Es ist auch wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Inhalt

Weitere Chemikalien

Strukturformel von Nitromethan

Nitromethan

Synonyme:
CAS-Nummer: 75-52-5
Chemische Formel: CH3NO2
Molare Masse: 61.04 g/mol
Aussehen: Farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: 1.137 g/cm³ (20 °C)
Schmelzpunkt: -28.6 °C
Siedepunkt: 101.2 °C
Löslichkeit in Wasser: Mischbar in allen Verhältnissen
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: Löslich
Säure (pKa): ~18.0 (pKa der konjugierten Säure)
Brechungsindex (nD): 1.3890 (20 °C)
Molekulare Form: Linear
Dipolmoment: 1.63 D (gas)
H- und P-Sätze: H302, H311, H331, H370, P260, P280, P301+P310, P311
Toxikologische Daten: LD50 (oral, Ratte) = 1100 mg/kg; LD50 (dermal, Kaninchen) = >7940 mg/kg

Strukturformel von Magnesiumsulfat

Magnesiumsulfat (MgSO4)

Synonyme: Bittersalz, Magnesium sulfate
CAS-Nummer: 7487-88-9 (wasserfrei), 10034-99-8 (Heptahydrat)
Chemische Formel: MgSO4
Molare Masse: 120,37 g/mol (wasserfrei)
Aussehen: farbloses bis weißes kristallines Pulver oder Kristalle
Aggregatzustand: fest (wasserfrei)
Dichte: 2,66 g/cm³ (bei 20 °C, wasserfrei)
Schmelzpunkt: 1124 °C (wasserfrei)
Siedepunkt: Zersetzung oberhalb von 1500 °C
Löslichkeit in Wasser: gut in Wasser löslich (70,6 g/100 ml bei 20 °C)
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: unlöslich
H- und P-Sätze: H319. P264. P280. P305+P351+P338. P337+P313
Toxikologische Daten: LD50: >2000 mg/kg (Ratte, oral)

Strukturformel von Glycin

Glycin (Gly, G)

Synonyme: 2-Aminoessigsäure

CAS-Nummer: 56-40-6

Chemische Formel: C2H5NO2

Molare Masse: 75,07 g/mol

Aussehen: weißes kristallines Pulver

Aggregatzustand: fest

Dichte: 1,160 g/cm³

Schmelzpunkt: 233–236 °C

Siedepunkt: Kein spezifischer Siedepunkt

Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser

Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: gut löslich in organischen Lösungsmitteln

pKa-Werte: α-Carboxylgruppe (pKa1) = 2,34, α-Aminogruppe (pKa2) = 9,60

H- und P-Sätze: H: Keine relevanten H-Sätze, P: Keine relevanten P-Sätze

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