Serin (Ser, S)

Strukturformel von Serin

Synonyme: 2-Aminopropan-1,3-diol
CAS-Nummer: 56-45-1
Chemische Formel: C3H7NO3
Molare Masse: 105,09 g/mol
Aussehen: weißes bis leicht gelbliches kristallines Pulver
Aggregatzustand: fest
Dichte: 1,483 g/cm³
Schmelzpunkt: 222–226 °C
Siedepunkt: Kein spezifischer Siedepunkt
Löslichkeit in Wasser: gut löslich in Wasser
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: schwer löslich in organischen Lösungsmitteln
pKa-Werte: α-Carboxylgruppe (pKa1) = 2,19, α-Aminogruppe (pKa2) = 9,15
H- und P-Sätze: H: Keine relevanten H-Sätze, P: Keine relevanten P-Sätze

Inhalt

Enantiomere

Serin ist eine α-Aminosäure und besitzt zwei Enantiomere, nämlich L-Serin und D-Serin. Die beiden Enantiomere sind Spiegelbilder voneinander, wobei L-Serin in der Natur am häufigsten vorkommt und in Proteinen verwendet wird.

Geschichte

Die Entdeckung von Serin geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Es wurde erstmals 1865 von dem schottischen Chemiker William Cumming Zeitschrift Synthese und Vorkommen beschrieben. Die Bedeutung von Serin als Baustein von Proteinen und seine Rolle im Stoffwechsel wurden später erkannt und erforscht.

Synthese

Serin kann sowohl durch chemische Synthese als auch durch biologische Prozesse hergestellt werden. In biologischen Systemen wird es als Teil des Serin-Biosynthesewegs produziert. Chemisch kann es aus Glycin synthetisiert werden.

Eigenschaften von Serin

Serin ist eine nicht essentielle Aminosäure und gehört zu den α-Aminosäuren. Es enthält eine Hydroxygruppe (-OH) in seiner Seitenkette und ist in Wasser gut löslich. Serin spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Phospholipiden, die Bestandteile von Zellmembranen sind.

Physiologische Funktionen

Serin hat verschiedene physiologische Funktionen. Es ist ein wichtiger Baustein für die Bildung von Proteinen und Peptiden. Serin ist auch an der Synthese von Phospholipiden und anderen wichtigen Biomolekülen beteiligt. Darüber hinaus spielt es eine Rolle im Serotonin- und Kreatininstoffwechsel.

Verwendung von Serin

Serin findet in verschiedenen Anwendungen Verwendung. In der Lebensmittelindustrie kann es als Geschmacksverstärker eingesetzt werden. In der Kosmetikindustrie wird es in Hautpflegeprodukten verwendet. Darüber hinaus wird Serin in der biotechnologischen Produktion von Aminosäuren und in der Forschung verwendet.

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Weitere Chemikalien

Strukturformel von Kaliumchlorid

Kaliumchlorid

Synonyme: Sylvin (Mineral), Chlorkalium (hist.), Digestivsalz (hist.), Kalium chloratum (latinisiert), MOP, E 508, POTASSIUM CHLORIDE (INCI)
CAS-Nummer: 7447-40-7
Chemische Formel: KCl
Molare Masse: 74,55 g/mol
Aussehen: farblose Kristalle
Aggregatzustand: fest
Dichte: 1,98 g/cm³
Schmelzpunkt: 773 °C
Löslichkeit in Wasser: gut in Wasser: 347 g·l⁻¹ bei 20 °C
H- und P-Sätze: keine H-Sätze, keine P-Sätze
Toxikologische Daten: LD50: 2600 mg·kg⁻¹ (oral, Ratte)

Strukturformel von Dichlormethan (DCM)

Dichlormethan (DCM)

Synonyme: Methylene Chloride, Methane Dichloride
CAS-Nummer: 75-09-2
Chemische Formel: CH2Cl2
Molare Masse: 84.93 g/mol
Aussehen: Farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: 1.326 g/cm³ (20 °C)
Schmelzpunkt: -96.7 °C
Siedepunkt: 39.8 °C
Löslichkeit in Wasser: Unlöslich
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: Löslich
Säure (pKa): ~4.0 (pKa von HCCl2H)
Brechungsindex (nD): 1.4249 (20 °C)
Molekulare Form: Tetraedrisch
Dipolmoment: 1.60 D (gas)
H- und P-Sätze: H302, H315, H317, H319, H332, H335, H351, H361, H370, H372, P261, P280, P305+P351+P338, P309+P311, P312, P321
Toxikologische Daten: LD50 (oral, Ratte) = 1940 mg/kg; LD50 (dermal, Kaninchen) = 3540 mg/kg

Strukturformel von Heptan

Heptan

Synonyme: n-Heptan
CAS-Nummer: 142-82-5
Chemische Formel: C7H16
Molare Masse: 100.20 g/mol
Aussehen: Farblose Flüssigkeit
Aggregatzustand: flüssig
Dichte: 0.684 g/cm³ (20 °C)
Schmelzpunkt: -90.6 °C
Siedepunkt: 98.4 °C
Löslichkeit in Wasser: Unlöslich
Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln: Löslich
Säure (pKa): ~44.0 (pKa der konjugierten Säure)
Brechungsindex (nD): 1.3876 (20 °C)
Molekulare Form: Kettenförmig
Dipolmoment: 0 D (nonpolar)
H- und P-Sätze: H304, H315, H336, H361, H373, P210, P261, P280, P301+P310, P331, P405, P501
Toxikologische Daten: LD50 (oral, Ratte) = 2460 mg/kg; LD50 (dermal, Kaninchen) = >2000 mg/kg

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